Das pädagogische Konzept

Die Waldorfpädagogik macht es sich zur Aufgabe, den ganzen Menschen anzusprechen.

Der Unterrichtsstoff bezieht sich inhaltlich auf den jeweiligen Entwicklungsstand der Heranwachsenden. Er dient dazu, das Potenzial der Kinder und Jugendlichen zu wecken. Darum ergänzen sich praktische, künstlerische und intellektuelle Fächer harmonisch im Lehrplan zur Bildung von Kopf, Herz und Hand.

Dabei legen wir in der Unterstufe ein besonderes Gewicht auf die Förderung und Pflege der Sinne, Entwicklung von Phantasie und die Stärkung des Gedächtnisses. Das soziale Miteinander wird angelegt in der Klassengemeinschaft, die dann bis in die Oberstufe trägt.

In der Mittelstufe steht die Entdeckung der Erde im Vordergrund. Es gilt kausale Zusammenhänge zu erkennen und sie durch Sachkundeepochen lebensnah zu vermitteln. Geologie, Geografie, Biologie, Geschichte bilden wichtige Schwerpunkte im Lehrplan, anschaulich unterstützt auch durch Lebensläufe mit Vorbildcharakter.

Die Oberstufe wird geprägt durch die kognitive Bildung. In den naturwissenschaftlichen Praktika forschen und experimentieren die Schüler selbständig. Einen hohen Stellenwert nimmt die bildende Kunst ein, die auf hohem Niveau ausgeübt und durch die Kunstgeschichte ergänzt wird. Lebenspraxis erfahren die Schüler in den zahlreichen Praktika.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, unterrichten die Pädagogen nach einer besonderen Methodik und Didaktik, die sie an den Waldorflehrerseminaren kennen lernen und einüben.

Ziel der Waldorfpädagogik ist es, tatkräftige, selbstbewusste und sozialkompetente Menschen aus der Schule ins Leben zu entlassen.